Evangelische Oberschule und zwei neue Gymnasialklassen starten in Frankfurt (Oder)
„Ich bin dankbar für den guten Geist, der uns durch manche Herausforderung getragen hat“ – mit diesen Worten eröffnete Superintendent Schürer-Behrmann den Festgottesdienst zur Einschulung der neuen Siebtklässler*innen des Evangelischen Gymnasiums und der neuen Evangelischen Oberschule. Die 74 Schüler*innen lernen zunächst in einem Interim in der Potsdamer Str. 1-2, bevor sie im kommenden Jahr in die umgebaute „Alte Post“ ziehen werden.
Leitmotiv des Gottesdienstes in der St. Gertraud Kirche in Frankfurt (Oder) war der Leuchtturm, als Sinnbild der beiden Bibelzitate „Ich bin das Licht der Welt“ (Joh 8,12) und „Ihr seid das Licht der Welt“ (Mat,5). Schulleiter Florian Rietzl, der sich die Predigt mit dem Superintendenten teilte, erklärte: „Unsere evangelische Schule ist wie ein Leuchtturm, der Licht spendet in der Nacht und im Sturm. Der sagt: Hier bist Du nicht allein, hier findest Du Orientierung.“
Im Anschluss an den Gottesdienst, in dem die Schüler*innen auch einen Segen erhielten, folgten zwei Grußworte. Die Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Desiree Schrade, sagte darin: „Das Evangelische Gymnasium und die neu gegründete Oberschule stehen für ein Konzept, das junge Menschen ernst nimmt. Es setzt auf Verantwortung, statt bloßer Anleitung, auf Selbstständigkeit, statt starrer Vorgaben. In Lernbüros und Lernwelten, in Projekten wie dem FreiDay, wird Lernen als das Verstanden, was es sein sollte: ein aktiver, gestaltbarer Prozess mit echten Fragen, echten Herausforderungen und echten Antworten.“
Die Vorstandsvorsitzende der Evangelischen Schulstiftung in der EKBO, Eva-Maria Kopte, dankte den Beteiligten, die die Gründung der beiden Schulen ermöglicht hatten und sagte: „Möge nun Gottes reicher Segen Sie, Herr Rietzl, und Ihr Team, aber auch Euch liebe Schüler*innen weiter begleiten. Möget Ihr zu einer starken Gemeinschaft wachsen, einem Leuchtturm der Evangelischen Bildung, der weit über die Grenzen dieser Schule hinaus strahlt. Ihr seid die Zukunft! Wachst nun zusammen zu einer starken Gemeinschaft! Und dafür wünsche ich Ihnen und Euch alles Gute!“
Bereits in den Räumen des Interims finden die nun insgesamt 110 Schüler*innen ein besonderes Raumkonzept vor, das dem modernen, zukunftsweisenden Schulkonzept entspricht. Die einzelnen Klassen haben keine separaten Räume, sondern die Schüler*innen lernen in verschiedenen Inputräumen, Lernwelten und haben einen individuellen Arbeitsplatz.
Wer sich für einen der Plätze an der neuen evangelischen Oberschule oder am Gymnasium interessiert, kann am 14. Oktober und am 19. November 2025, in der Zeit von 17 Uhr bis 19:30 Uhr die Schulen kennenlernen: Potsdamer Str. 1-2, 15234 Frankfurt (Oder).







